Natur

Natur erleben: Spazieren auf dem Trimm-dich-Pfad in Kulmbach

Der Trimm-dich-Pfad in Kulmbach ist eigentlich ein Outdoor-Sportparcours mit verschiedenen Übungsstationen. Für mich ist er allerdings „nur“ ein weiterer schöner Ort, um die Natur zu erleben. Ich komme hierher, um mit meinem Hund eine entspannte Runde durch den Wald zu drehen. Kein Stress, kein Training. Nur frische Luft, weicher Boden unter den Füßen und für Buddy jede Menge Möglichkeiten zum Schnüffeln.

Bei unserem letzten Spaziergang hatten wir Glück und sind an eine kleine Herde Hochlandrinder vorbeigekommen. Mit ihren schnuckeligen Hörnern, dem lange Zottelfell (das ruhig mal gebürstet werden könnte) und ihren gemächlichen Bewegungen grasten sie auf ihrer Weide und beachteten uns gar nicht. Selbstverständlich mussten wir anhalten und die süßen Mäuse eine Zeit lang beobachten. Ihnen war es egal, ich hab mich gefreut und Buddy fands absolut uncool. Er wird sich mit den Rindern sicher nicht anfreunden. Im Wald hat er auch ganz andere Dinge zu tun. Also los, weiter jetzt! 

Warum sich der Weg lohnt – auch ohne Sport

Der Trimm-dich-Pfad ist breit und gut begehbar. Es gibt leichte Anstiege, aber nichts, was anstrengend ist. Für Jogger ist er ideal, aber auch wer einfach spazieren möchte, wird ihn mögen. Der Wald spendet Schatten an heißen Tagen und schützt im Herbst vor Wind. Im Winter hat der Weg eine besondere Stille und man hört meistens nur den Schnee unter den Sohlen knirschen.

Es gibt kleine Lichtungen, auf denen man kurz anhalten kann. Dann sieht man die Details, die ich so liebe: Pilze im feuchten Boden, Ameisenstraßen, Spuren von Rehen. Hier lohnt es sich, Zeit zu verbringen – auch abseits vom Sport.

Warum der Weg ideal für Hundebesitzer ist

Für Hunde ist der Trimm-dich-Pfad ein Paradies. Breite Wege laden zum Rennen ein und die Menschen profitieren von einer guten Sicht. Rechts und links gibt es für die Hunde viele Gerüche, die neugierig machen. Während des Herumalberns kommt es also immer wieder zu plötzlichen Vollbremsungen weil eine Stelle intensiv erforscht werden muss.

Wie auf einem Trimm-dich-Pfad üblich sind im regelmäßigen Abstand Stationen mit unterschiedlichen Aufgaben zu finden. Das ist zwar nichts für mich aber Hunde können daran auch Spaß haben: balancieren, springen, strecken. Es macht Spaß, sich immer neue Varianten einfallen zu lassen. So könnt ihr beim Gassigehen eure Beziehung stärken und Hundi muss das Köpfchen anstrengen. 

Trotz des gut ausgebauten Weges sollten Hundeteams nicht vergessen, dass trotzdem jederzeit Joggende oder Fahrradfahrende überraschend auftauchen können. Leine und Rücksicht auf andere sollten selbstverständlich sein.

Danke, dass du bis zum Schluss gelesen hast. 🙂
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